Helmut „Fiffi“ Kronsbein: Helmut Kronsbein ist von 1966 – 1974 Trainer bei Hertha BSC. Ziemlich erfolgreich. \n\nZunächst kann Kronsbein seine Mission nicht erfüllen. Doch in der Bundesliga-Aufstiegsrunde 1968 gelingt der Aufstieg gegen Rot-Weiss Essen, den SV Alsenborn, Göttingen 05 und FC Bayern Hof. \n\nIm Messe-Pokal und im UEFA-Cup zeigt sich Hertha BSC in Spielen gegen europäische Spitzenteams wie Juventus Turin, Inter Mailand und dem AC Mailand in guter Form.
Am 13. März 1974 kündigt Hertha BSC dem Erfolgstrainer. \n\nWeniger erfolgreich. Im Jahr 1983 gerät Kronsbein unter Mordverdacht. “ fragt die Illustrierte Quick qua Titelgeschichte Helmut Kronsbein. Fiffi Kronsbein, der einzige Hertha-Trainer mit über zweihundert Bankeinsätzen – und auch der einzige Mörder?
Im Juli 1979 findet er seine Frau in der Badewanne, dazu einen Fön und einen kurzen Abschiedsbrief: „Ich nehme mir das Leben. “ Der Fall scheint eindeutig. Doch weil Kronsbein sich in Widersprüche verstrickt und die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass die Ehe zerrüttet ist, steht Kronsbein plötzlich unter Mordverdacht. Aber kann ein an der linken Hand gelähmter, 65 Jahre alter Mann, eine Frau in der Badewanne umbringen.
Möglich ist das schon. So denkt auch die Staatsanwaltschaft Hannover, die Kronsbein im März 1980 wegen Körperverletzung mit Todesfolge anklagt. Ein spätes Gutachten beweist die Unschuld von Kronsbein. “ Helmut Kronsbein stirbt am 27. März 1991 in Berlin.
Die Verdächtigungen, seine Frau umgebracht zu haben, haben ihn bis zum Schluss belastet.