Herthas Wurzeln liegen im Bezirk Gesundbrunnen. Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 gehen Gesundbrunnen und Wedding im Berliner Bezirk Wedding auf. Im Jahr 1923 erwirbt der Verein auf der dem Schebera-Platz gegenüberliegenden Straßenseite eine frühere Eisbahn, die als „Athletikplatz“ genutzt wird.
Kurz Zeit später beginnt auf dem Gelände der Bau des neuen Hertha-Stadions am Gesundbrunnen. Es wird am 9. Februar 1924 mit einem Ligaspiel gegen den VfB Pankow eingeweiht. Berühmt wird die Arena unter dem Spitznamen „Plumpe“, eine lokale Bezeichnung für Wasserpumpen im Allgemeinen und für den Stadtteil Gesundbrunnen im Speziellen.