Akte Hertha BSC
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Momente Unvergessliche Momente

Vom Skandalklub zum Champions-League-Teilnehmer

Zwischen der letzten Meisterschaft 1931 und der ersten Champions-League-Saison 1999 liegen Jahrzehnte als Skandalnudel der Bundesliga.

Als die Berliner 1931 das letzte Mal Meister geworden sind, steckt Deutschland mitten in der Weltwirtschaftskrise. Und statt der Schale gibt es die Viktoria. Mit Beginn der Bundesliga-Ära 1963 wird Hertha BSC zur ersten Skandalnudel des deutschen Fußballs.

Über Jahrzehnte.\n\nDieses Image scheint man mit dem triumphalen Wiederaufstieg 1997 abgeschüttelt zu haben. Hertha lockt bei den Erst- und Zweitliga-Hits gegen den BVB (1:1), Bayern München (1:0) oder Lautern (2:0) mehr als 75.000 Zuschauer ins altehrwürdige Olympiastadion – und erreicht 1998/99 als Tabellendritter zum ersten Mal die Champions League. Hier zeigt die Mannschaft von Trainer Jürgen Röber, dass es die Bundeshauptstadt tatsächlich auf der Fußball-Europakarte gibt.\n\nGegen den FC Chelsea (2:1) und den AC Milan (1:0) gelingen der „alten Dame“ im Herbst 1999 sensationelle Siege, die zweite Gruppenphase wird erreicht.

Es ist der größte internationale Erfolg des oft so launischen Klubs.

Lucien Favre und Dieter Hoeneß — das ging nicht lange gut. Foto: Imago Images/Team
Lucien Favre und Dieter Hoeneß — das ging nicht lange gut. Foto: Imago Images/Team