Tausche eine große Beteiligungsgesellschaft mit Firmensitz in New York City (Kohlberg, Kravis Roberts) gegen Lars Windhorst. Hertha BSC anstelle von REAL. \n\nNachdem Lars Windhorst der Einstieg in die deutsche Supermarktkette REAL misslingt, steigt er für 125 Millionen Euro über das Beteiligungsvehikel Tennor bei Hertha BSC ein. Er erwirbt 37,5 Prozent an dem Klub, in der Saison 2020/21 kann er weitere 12,4 Prozent der Anteile an Hertha kaufen und würde damit 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. \n\nMehr geht nicht, da die „50 plus eins“-Regel eine höhere Beteiligung verbietet. Vom Erfolg seines Investments ist Windhorst überzeugt: „Hertha ist das interessanteste Sportinvestment in ganz Europa“, sagt der Unternehmer, der positive Schlagzeilen im Sommer 2019 gut gebrauchen kann. 2019 berichtet - durch Hertha BSC ganz recht. Windhorst hält in einigen seiner Fonds illiquide Anleihen, die mit dem umstrittenen Investor in Verbindung stehen. Die Folge: Die Analysefirma Morningstar setzt das Rating des H2O-Fonds „Allegro“ aus und überprüft die bisherige „Bronze“-Einstufung des Produkts (moderat positiv und zum Vertrieb zugelassen) wegen der illiquiden Anleihen.
Sechs Hauptfonds sind nach Angaben des „Handelsblatts“ betroffen. Nach der Veröffentlichung der Morningstar-Meldung ziehen institutionelle Anleger einige Milliarden Euro aus H2O-Fonds ab, der Aktienkurs des H2O-Mehrheitsaktionärs Natixis bricht um 14 Prozent ein. Als Reaktion auf die Ratingaussetzung verkauft H2O einige der monierten Anleihen und setzt die Einstiegsgebühren für seine Fonds auf null. Von 31,1 Milliarden Euro Ende März 2019 schrumpfen die Kapitalbestände auf 27 Milliarden Euro Ende Juni 2019. Kurze Zeit später nimmt Morningstar das Rating wieder auf, stuft es aber auf neutral herab. H2O-Anlagechef Vincent Chailley teilt zeitgleich mit, dass man die Ausgliederung der mit dem Namen Windhorst verbundenen Anleihen in ein separates Portfolio prüfe (neue Informationen liegen uns per Dezember 2019 nicht vor). Der Gesamtbestand dieser Titel sei durch Verkäufe um 300 Millionen auf unter 500 Millionen Euro gesenkt worden. Dabei seien deutliche Abschläge bei den Bewertungen berücksichtigt.
Lars Windhorst: Tausche eine große Beteiligungsgesellschaft mit Firmensitz in New York City (Kohlberg, Kravis Roberts) gegen Lars Windhorst. Hertha BSC anstelle von REAL. Fußball statt Supermarkt. Nachdem Lars Windhorst der Einstieg in die deutsche Supermarktkette REAL misslingt, steigt er für 125 Millionen Euro über das Beteiligungsvehikel Tennor bei Hertha BSC ein. Er erwirbt 37,5 Prozent an dem Klub, in der Saison 2020/21 kann er weitere 12,4 Prozent der Anteile an Hertha kaufen und würde damit 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA besitzen. Mehr geht nicht, da die „50 plus eins“-Regel eine höhere Beteiligung verbietet. Vom Erfolg seines Investments ist Windhorst überzeugt: „Hertha ist das interessanteste Sportinvestment in ganz Europa“, sagt der Unternehmer, der positive Schlagzeilen im Sommer 2019 gut gebrauchen kann. Zwei Insolvenzen, eine einjährige Bewährungs- und Geldstrafe wegen Veruntreuung hat er überstanden, da kommen negative Fonds-Schlagzeilen ziemlich ungelegen und etwas Ablenkung – wie „Das Handelsblatt“ am 27.06.2019 berichtet - durch Hertha BSC ganz recht. Windhorst hält in einigen seiner Fonds illiquide Anleihen, die mit dem umstrittenen Investor in Verbindung stehen. Die Folge: Die Analysefirma Morningstar setzt das Rating des H2O-Fonds „Allegro“ aus und überprüft die bisherige „Bronze“-Einstufung des Produkts (moderat positiv und zum Vertrieb zugelassen) wegen der illiquiden Anleihen. Sechs Hauptfonds sind nach Angaben des „Handelsblatts“ betroffen. Nach der Veröffentlichung der Morningstar-Meldung ziehen institutionelle Anleger einige Milliarden Euro aus H2O-Fonds ab, der Aktienkurs des H2O-Mehrheitsaktionärs Natixis bricht um 14 Prozent ein. Als Reaktion auf die Ratingaussetzung verkauft H2O einige der monierten Anleihen und setzt die Einstiegsgebühren für seine Fonds auf null. Von 31,1 Milliarden Euro Ende März 2019 schrumpfen die Kapitalbestände auf 27 Milliarden Euro Ende Juni 2019. Kurze Zeit später nimmt Morningstar das Rating wieder auf, stuft es aber auf neutral herab. H2O-Anlagechef Vincent Chailley teilt zeitgleich mit, dass man die Ausgliederung der mit dem Namen Windhorst verbundenen Anleihen in ein separates Portfolio prüfe (neue Informationen liegen uns per Dezember 2019 nicht vor). Der Gesamtbestand dieser Titel sei durch Verkäufe um 300 Millionen auf unter 500 Millionen Euro gesenkt worden. Dabei seien deutliche Abschläge bei den Bewertungen berücksichtigt.29