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Skandale und Affären

Bundesliga-Skandal 1971: 240.000 Mark für ein 0:1

Im Bestechungsskandal 1971 kassierte Hertha laut Daniel Stolpe mehr Geld als jeder andere Klub – 240.000 Mark für die Niederlage gegen Bielefeld.

Bundesliga-Skandal: Kein Team kassiert mehr Schmiergeld als Hertha! ,,Auf schwer verständliche Weise gehört es zum Selbstverständnis, die Schuld am eigenen Versagen regelmäßig bei anderen zu suchen“, beschreibt Daniel Stolpe 2013 in „50 Jahre Bundesliga – Die Geschichte – Die Legenden – Die Bilder” das Dilemma der Hertha. Zu Recht. Die Meinung, dass Hertha 1971 beim großen Bundesliga-Bestechungsskandal – eine Affäre, die die Glaubwürdigkeit der Liga über Jahre schwer beschädigt –,, zu hart bestraft wurde“, hat Ex-Hertha Boss Wolfgang Holst ziemlich exklusiv.\n\nDenn: Keiner der im Korruptionssumpf um verschobene Spiele steckenden Klubs hat tatsächlich mehr Geld angenommen als die Berliner.

Von 240.000 Mark (120.000 Euro) ist die Rede, für ein einziges Spiel (0:1 gegen Arminia Bielefeld). Heute wohl ein Handgeld.\n\n15 Spieler werden gesperrt, einige auf Lebenszeit, die Mannschaft von Hertha BSC bricht auseinander.

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